Temperaturschock

Mit Temperaturschocktests kann ähnlich wie mit Temperaturwechseltests festgestellt werden, welche Auswirkungen häufige starke Temperaturänderungen nach sich ziehen. Die wichtigsten Größen sind auch hierbei die Differenzen zwischen Tmin und Tmax, die Verweilzeit in den unterschiedlichen Testtemperaturen und die Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur. Mit dieser Belastung wird eine Zeitraffung bei Alterungsvorgängen simuliert.
Hierzu zählen unter anderem elektronische Baugruppen aus Heizungs- und Produktionsanlagen, Motoren und elektrischen Geräten.

Temperaturschock Flüssig/Flüssig

Schocktest Flüssig-Flüssig
Eigenschaften
  • 2- oder 3-Bäder-Verfahren
  • max. nutzbarer Beckenbereich:
    Länge: 450mm
    Breite: 330mm
    Eintauchtiefe: 170mm
  • max. Gesamtgewicht der Prüflinge: 10kg
  • max. Verdrängungsvolumen der Prüflinge: 7,5 Liter
  • Temperaturbereich -50 °C bis +220 °C
  • mittlerer Temperaturgradient (abhängig von Prüflingseigenschaften) 1000 bis 5000 K/min
  • Umlagerungszeit < 8 Sekunden
Normen u.a.

Temperaturschock Luft/Luft

Schocktest Luft-Luft
Eigenschaften
  • Kammervolumen bis 150 Liter
  • Temperaturbereich -80 °C bis +220 °C
  • mittlerer Temperaturgradient (abhängig von Prüflingseigenschaften) 250 bis 500 K/min
  • Luftfeuchtigkeit 5 bis 100%
Normen u.a.